Deutsche Enteki-Meisterschaft 2022

ein Bericht von Elijah Hirschfeldt

Der September stand kurz bevor und damit auch die alljährliche Deutsche Enteki-Meisterschaft.
Nach der spannenden Landesmeisterschaft in Schwerte sollte es jetzt auch für einige
Vereinsmitglieder runter nach Bayern gehen – worauf ich mich trotz der langen Anreise jedes Jahr freue.
Im Hotel in Manching, südlich von Ingolstadt, angekommen, wurden wir mit leckerem und
großzügig portioniertem Abendessen für den Wettkampf am nächsten Tag gestärkt.
Am nächsten Morgen ging es dann mit Sack und Pack die letzten Meter nach Bergheim, wo die Enteki ausgetragen werden sollte.
Auch dieses Jahr musste man die Bayern und die Berliner nicht missen, aber auch aus Hessen und Niedersachsen waren einige Schützen angereist.
Nachdem alle begrüßt waren, wurde dann das Gerät ausgepackt, sich umgezogen und wir
konnten uns unter blauem Himmel für den kommenden Wettkampf einschießen.
Lange hat sich das Wetter allerdings leider nicht gehalten und noch vor dem offiziellen Beginn flog das erste Zelt in einem Herbststurm übers Yamishi.
Auch das Hauptzelt drohte dem Sturm nicht standzuhalten, aber die aus ganz Deutschland
zusammengekommenen Kyudoka stellten sich zusammen auf, um das Zelt zu stützen und somit zu verhindern, dass der Wettbewerb ins Wasser fällt. Zusammen gegen den Sturm – das war ein beeindruckendes Bild.
Danach hat sich das Wetter aber zum Glück stabilisiert und wir konnten ohne weitere
Unterbrechungen schießen.
Am Ersten Tag fand der Teamwettkampf statt, in dem Bayern, Hessen, Berlin, NRW und zwei Mix-Teams sich miteinander gemessen haben.
Obwohl wir als Team NRW am Ende ins Stechen um den dritten Platz gekommen sind, ging er dieses Jahr nach einem wirklich ausdauernden Kampf an Hessen.
Den Zweiten Platz holte sich Berlin und den ersten Platz konnte Bayern im Heimspiel für sich entgegennehmen.

Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten wir den Tag schließlich gemeinsam ausklingen lassen.
An Tag zwei ging es dann auch schon in die Einzelmeisterschaft.
Die NRW Schützen waren allerdings nicht durch ein einfaches Losverfahren zu trennen und so starteten drei unserer Schützen mit aufeinanderfolgenden Startnummern und dadurch auch im gleichen Tachi.
Obwohl wir alle gekämpft haben, konnten wir leider keine Platzierungen erzielen.
Den Fünften Platz erreichte Johannes Maringer mit 11 Treffern.
Der Erste Platz ging mit 17 Treffern an Christan Böhme aus Berlin.
Platze Zwei ging an Rolf Zimmermann (Berlin) mit 14 Treffern und den Dritten Platz holte sich Horst Riechers (Bayern) mit 13 Treffern. Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!