Neue Broschüre des DOSB: „Nahrungsergänzungsmittel“

Mit der neuen Broschüre „Nahrungsergänzungsmittel“ gibt der Deutsche Olympische SportBund (DOSB) für Sportler, Trainer und Betreuer eine Hilfestellung und Orientierung zur bedarfsgerechten Ernährung im Alltag und Leistungssport. Diese Handreichung ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), dem Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) entstanden.

Nahrungsergaenzungsmittel

Im Faktencheck werden typische Situationen aus dem Leistungssport und häufig gestellte Fragen beantwortet. Die Broschüre soll daher eine wichtige Orientierung zu Fragen der Notwendigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln bieten und zugleich im Umgang  mit Nahrungsergänzungsmitteln sensibilisieren.

„Wir tragen Verantwortung für einen sauberen Sport und eine klare Orientierung für die Athletinnen und Athleten“, sagt Christian Breuer, der Vorsitzende der Athletenkommission im DOSB, im Vorwort. Dabei solle diese Broschüre eine Hilfestellung sein.

„Persönliche Bestleistungen erfordern Energie. Deshalb ist es im Leistungssport von entscheidender Bedeutung, über die richtige Zufuhr von Energie nachzudenken“, ergänzt er. Dabei gehe es um die richtige Kombination von Lebensmitteln und Nährstoffen. Auf den Gebrauch von Nahrungsergänzungsmitteln könne im Leistungssport in vielen Bereichen und Sportarten verzichtet werden.

„In besonderen Situationen und unter bestimmten Bedingungen können sie aber eine sinnvolle Ergänzung darstellen“, sagt Breuer. Durch die individuelle Ernährungsberatung am Olympiastützpunkt (OSP) werde die Ernährungssituation erfasst und auf besondere Trainings- und Wettkampfsituationen zugeschnitten. Darauf aufbauend könne die Broschüre weitergehende Informationen geben.

„Wir wissen um die besonderen Anforderungen in Training und Wettkampf – auch mit Blick auf die Ernährung“, schließt der Athletensprecher. „Wir wollen helfen, die Ernährung so zu gestalten, dass sie zur sportlichen Leistungsfähigkeit beiträgt.“

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