99 Pfeile-Wettkampf Aachen

Am 01.09.2018 lud der PTSV Aachen zum Tag der offenen Tür ein. Neben Sport, Spaß und Spiel fand auch zum wiederholten Mal der 99 Pfeile-Wettkampf der Kyudo-Abteilung statt. Bei diesem Wettkampf treten Teams, bestehend aus drei Mitgliedern, in acht Runden à vier Pfeilen an; in der neunten Runde wird ein letzter Pfeil geschossen, sodass jeder Schütze auf insgesamt 33 Pfeile kommt.
Für unseren Verein traten dieses Jahr Jonas, Ares und Joey an, während Darlene als Ersatzschütze anwesend war. Gemeinsam traten sie gegen jeweils zwei Teams aus Aachen und Mönchengladbach an.

Nach dem Angrüßen und der Auslosung der Startreihenfolge begann um 13:15 Uhr das Einschießen. Dann wurde es ernst. Bereits in der ersten Runde setzte sich das Team NN aus Aachen mit acht von zwölf Treffern an die Spitze und konnte sich dort bis zum Schluss halten. Team Nashiwari stand über vier Runden auf zweiter Position, ehe die Speedys aus Aachen in der fünften Runde gleichauf waren und im restlichen Verlauf mehr Treffer erzielen konnten.
Runde für Runde flogen die Pfeile Richtung Mato, der Weg wurde ihnen dabei von der späten Sommersonne erhellt, die uns mit 20 Grad angenehme Wetterbedingungen bescherte. Zuletzt gelang es Team Düsseldojo jedoch nicht, den Wanderpokal zum zweiten Mal in Folge für sich zu gewinnen. Stattdessen ging der Sieg an das Team NN aus Aachen. Die endgültigen Platzierungen sahen wie folgt aus:

1. Team NN (Aachen)
2. Speedys (Aachen)
3. Nashiwari (Mönchengladbach)
4. Düsseldojo (Düsseldorf)
5. Akirameru (Mönchengladbach)

Wir gratulieren allen Kyudoka und insbesondere dem Gewinnerteam zu ihrer Leistung!

Obwohl es Teil einer größeren Sportanlage ist, ist das Dojo des Vereins Aachen ein Ort, an dem man dem Kyudo ungestört nachgehen kann. Während des gesamten Wettkampfes herrschte eine fokussierte, jedoch freundliche Atmosphäre. Die Schützen waren nicht nur untereinander zu Herzlichkeit aufgelegt, sondern standen auch den Gästen die ganze Zeit über zur Verfügung. Sowohl Jung als auch Alt fand den ganzen Tag lang den Weg in das Dojo und beobachtete das durchaus gelungene Ereignis. Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für ihre Mühen und hoffen auch ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

(Bericht: Sarah M./ Fotos: Thorsten H.)